Wer sich absichern möchte und Rücklagen bilden will, der stößt recht bald auf den Begriff der Lebensversicherung – doch was ist das und braucht man das heutzutage noch? Dazu finden Sie hier fünf Alternativen zur Lebensversicherung.

Was ist eine Lebensversicherung?

Der Zweck einer Lebensversicherung ist, eine Vorsorge für das Alter zu schaffen oder eine Absicherung für die Familie zu hinterlegen. Als Lebensversicherung werden alle Versicherungen bezeichnet, die in irgendeiner Form Risiken wie Tod oder schwere Verletzungen absichern, so dass das Leben der Familie (Hinterbliebenen) oder das eigene dank einer finanziellen Rücklage weitergeführt werden kann. Dabei unterscheidet man zwischen Risikolebensversicherung, Kapitallebensversicherung und fondsgebundener Rentenversicherung.

Risikolebensversicherung

Sie sichert das Einkommen ab, so dass die Hinterbliebenen eine Absicherung haben, wenn man stirbt. Früher galt die Lebensversicherung als eine Art Basis für die finanzielle Vorsorge, da Sie unkompliziert schien und einige Zinsen brachte.

Wie bewertet man Lebensversicherer nach Qualität?

Wer im Internet nach Vergleichen sucht, findet bei den obersten Einträgen in den Suchmaschinen erstmal die Werbung der Versicherer selbst. Beim Vergleich sollte daher genau geschaut werden, aus welcher Quelle die Informationen kommen.

Focus Money hat bereits einen Artikel zu diesem Thema veröffentlicht, und beschreibt eine Kennzahl, nach der die Anbieter bewertet werden können: Beste Lebensversicherungen im FOCUS-MONEY-Check – eine Zahl verrät alles

Wie sinnvoll ist eine Lebensversicherung noch?

Zunächst ist es wichtig nochmal genauer zwischen Risiko- und Kapitallebensversicherung zu unterscheiden.

Risikolebensversicherungen dienen gegen einen monatlichen nicht kapitalbildenden Zahlbeitrag dazu, den Ehepartner finanziell abzusichern, sollte einem etwas zustoßen. So bekommt im Falle des Falles beispielsweise die Ehefrau eine im Versicherungsvertrag definierte Einmalzahlung ausbezahlt, sollte ihrem Mann ein Unglück mit Todesfolge zustoßen.

So ist die Frau finanziell abgesichert, auch wenn das Einkommen des Ehemanns bei Tod wegfallen sollte. Ehepartner sichern sich in der Regel auf diese Weise gegenseitig ab, zum Beispiel wenn sie eine Immobilie kaufen. So ist sichergestellt, dass im Unglücksfall der verbleibende Partner die Immobilie zahlen kann. Oft verlangt die Bank bei Abschluss einer Immobilienversicherung sogar den Abschluss einer Risikolebensversicherung vom Kreditnehmer um das Ausfallrisiko zu verringern.

Die kapitalbildende Lebensversicherung hingegen ist eher als ein Sparvertrag zu sehen, in dem sich über die Jahre ein Vermögen aufbauen soll. Hier war es früher einfach. Man bekam einen festen und durchaus interessanten Zinssatz auf seine Kapitallebensversicherung. Dieser Zinssatz war garantiert und ein Verlust war nahezu unmöglich und oft wurden sogar noch Überschussbeteiligungen ausgezahlt und die Auszahlung bei Ablauf des Vertrages war frei von Kapitalertragssteuer.

Wieso es mit der Lebensversicherung heute nicht mehr ganz so rosig aussieht

Heute muss man da schon genauer hinschauen, da eine große Gefahr besteht, dass die Wertentwicklung von neu abgeschlossenen Verträgen sich unter der Inflationsrate befinden wird. Mit anderen Worten: Das Geld wird schleichend und vorerst unbemerkt weniger, obwohl vielleicht eine immerhin kleine Wertentwicklung in der jährlichen Mitteilung des Versicherers aufgezeigt ist. Im ungünstigen Fall kann es sogar zu einem Verlust von bis zu 40 Prozent des eingezahlten Kapitals kommen, da die Garantie auf das eingezahlte Kapital bei vielen Verträgen nicht mehr vorhanden ist.

Zudem sind Auszahlungen aus Verträgen, welche ab dem 1. Januar 2005 abgeschlossen wurden, abgeltungssteuerpflichtig.

Quelle

Wer sich absichern möchte und Rücklagen bilden will, der stößt recht bald auf den Begriff der Lebensversicherung – doch was ist das und braucht man das heutzutage noch? Dazu finden Sie hier fünf Alternativen zur Lebensversicherung.

Was ist eine Lebensversicherung?

Der Zweck einer Lebensversicherung ist, eine Vorsorge für das Alter zu schaffen oder eine Absicherung für die Familie zu hinterlegen. Als Lebensversicherung werden alle Versicherungen bezeichnet, die in irgendeiner Form Risiken wie Tod oder schwere Verletzungen absichern, so dass das Leben der Familie (Hinterbliebenen) oder das eigene dank einer finanziellen Rücklage weitergeführt werden kann. Dabei unterscheidet man zwischen Risikolebensversicherung, Kapitallebensversicherung und fondsgebundener Rentenversicherung.

Risikolebensversicherung

Sie sichert das Einkommen ab, so dass die Hinterbliebenen eine Absicherung haben, wenn man stirbt. Früher galt die Lebensversicherung als eine Art Basis für die finanzielle Vorsorge, da Sie unkompliziert schien und einige Zinsen brachte.

Wie bewertet man Lebensversicherer nach Qualität?

Wer im Internet nach Vergleichen sucht, findet bei den obersten Einträgen in den Suchmaschinen erstmal die Werbung der Versicherer selbst. Beim Vergleich sollte daher genau geschaut werden, aus welcher Quelle die Informationen kommen.

Focus Money hat bereits einen Artikel zu diesem Thema veröffentlicht, und beschreibt eine Kennzahl, nach der die Anbieter bewertet werden können: Beste Lebensversicherungen im FOCUS-MONEY-Check – eine Zahl verrät alles

Wie sinnvoll ist eine Lebensversicherung noch?

Zunächst ist es wichtig nochmal genauer zwischen Risiko- und Kapitallebensversicherung zu unterscheiden.

Risikolebensversicherungen dienen gegen einen monatlichen nicht kapitalbildenden Zahlbeitrag dazu, den Ehepartner finanziell abzusichern, sollte einem etwas zustoßen. So bekommt im Falle des Falles beispielsweise die Ehefrau eine im Versicherungsvertrag definierte Einmalzahlung ausbezahlt, sollte ihrem Mann ein Unglück mit Todesfolge zustoßen.

So ist die Frau finanziell abgesichert, auch wenn das Einkommen des Ehemanns bei Tod wegfallen sollte. Ehepartner sichern sich in der Regel auf diese Weise gegenseitig ab, zum Beispiel wenn sie eine Immobilie kaufen. So ist sichergestellt, dass im Unglücksfall der verbleibende Partner die Immobilie zahlen kann. Oft verlangt die Bank bei Abschluss einer Immobilienversicherung sogar den Abschluss einer Risikolebensversicherung vom Kreditnehmer um das Ausfallrisiko zu verringern.

Die kapitalbildende Lebensversicherung hingegen ist eher als ein Sparvertrag zu sehen, in dem sich über die Jahre ein Vermögen aufbauen soll. Hier war es früher einfach. Man bekam einen festen und durchaus interessanten Zinssatz auf seine Kapitallebensversicherung. Dieser Zinssatz war garantiert und ein Verlust war nahezu unmöglich und oft wurden sogar noch Überschussbeteiligungen ausgezahlt und die Auszahlung bei Ablauf des Vertrages war frei von Kapitalertragssteuer.

Wieso es mit der Lebensversicherung heute nicht mehr ganz so rosig aussieht

Heute muss man da schon genauer hinschauen, da eine große Gefahr besteht, dass die Wertentwicklung von neu abgeschlossenen Verträgen sich unter der Inflationsrate befinden wird. Mit anderen Worten: Das Geld wird schleichend und vorerst unbemerkt weniger, obwohl vielleicht eine immerhin kleine Wertentwicklung in der jährlichen Mitteilung des Versicherers aufgezeigt ist. Im ungünstigen Fall kann es sogar zu einem Verlust von bis zu 40 Prozent des eingezahlten Kapitals kommen, da die Garantie auf das eingezahlte Kapital bei vielen Verträgen nicht mehr vorhanden ist.

Zudem sind Auszahlungen aus Verträgen, welche ab dem 1. Januar 2005 abgeschlossen wurden, abgeltungssteuerpflichtig.

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